Genaue Klangbeschreibungen Aristaios

Hier findet Ihr die genauen Klangbeschreibungen zum Testbericht des Aristaios, inkusive Beispielen

Fear Linkin Park

Der ohnehin schon betonte Oberbass des HD650 wird hier noch mehr betont, sodass er mir im Vergleich zum Rest zu laut klingt. Alles klingt, bis zum Einsatz von Mike, zu voluminös. Das sorgt dafür, dass man die leichte Präzisionsschwäche des HD650 im Tiefton noch deutlicher hört. Vom mit Einsatz eines KHV genauerem Bass höre ich hier leider nichts. Die Hi Hat des Schlagzeuges wird hier etwas abgerollt, sprich sie klingt etwas weicher, entspannter. Diese Eigenschaft wird Röhren ja gerne nachgesagt, wobei man hier nicht generalisieren sollte.

Des Weiteren sind die Mitten am CD5004 etwas mehr im Vordergrund, was mir sehr gefällt. Die Verständlichkeit bleibt aber auch beim Destiny vollkommen erhalten.

Across the Line Linkin Park

Hier klingt die gedoppelte, links und rechts auf der Bühne positionierte, Stimme von Mike Shinoda noch dunkler als im Original, was der Atmosphäre gut tut. Gleichwohl hat man das Gefühl das der Ton wie bei Lautsprechern von vorne, knapp außerhalb des Kopfes kommt. Dem Kickbass verleiht der Aristaios in diesem Stück mehr Kontur, er klingt genauer, wobei er dem T70 gefährlich nahe kommt bzw. gleichzieht. Dadurch steigt der Fussmitwippfaktor, ich habe geradezu das Gefühl, mitsingen zu wollen.

Die kleine Bühne des HD650 versucht der Destiny gar nicht erst aufzublähen, was die Gewisse Intimität zur Musik aufrechterhält. Ob einem das gefällt ist Geschmackssache.

Hero Enrique Iglesias

Die gezupfte Gitarre klingt hier mit dem KHV beeindruckend echt. Einen wirklichen Unterschied zur Realität kann ich nicht feststellen.

Die Rasseln klingen ebenfalls super, es entsteht das Gefühl, jedes Korn rieseln zu hören.

Als noch eine zweite Gitarre und Streicher im Instrumental Part hinzukommen, verliert der Destiny nicht die Übersicht, alles ist auf der kleinen Bühne gut zu hören. Durch den Röhrenklirr, klingen die Streicher sehr angenehm.

Das Schlagzeug klingt bei diesem Stück klarer als bei Fear.

It’s A Hard Life Queen

Hier sind für mich weitergehend keine Unterschiede zu erlauschen, bis auf die Tatsache, dass der Tiefton auch hier etwas angehoben ist und die Bühne nicht ganz so auf einen Punkt geklatscht wirkt wie beim Marantz. Die hohen Klavieranschläge sind für meinen Geschmack etwas zu leise. Groß ist Unterschied aber nicht, es kann getrost von Nuancen gesprochen werde.

Keep Passing The Open Windows Queen

Hier legt der Destiny eine tolle Musikalität an den Tag, alles klingt wie aus einem Guss. Der Fluss der Musik, der Drive dieses Songs wird vom KHV nochmal verstärkt.

Leider verdeckt der Aristaios die leise gespielte Hi Hat, sodass man sie nur noch mit Mühe hört.

Finsternde Zeit Herbert Grönemeyer

Auch hier werden die Gitarrengriffe sehr schön wiedergegeben. Der CD5004 sorgt dafür, dass es deutlicher zu hören ist, wie das Plektrum über die Seiten schnellt, beim Destiny ist das nicht so deutlich zu erlauschen. Die Bühne ist zwar nur im Kopf und relativ klein, dafür ist sie aber sehr klar strukturiert, sodass deutlich vernehmbar, dass der Backgroundchor im Hintergrund steht, und Grönemeyer in der Stereomitte singt. Bei schnellen Passagen im Tieftonbereich, bleibt der Klang weitestgehend stabil, eine Langsamkeit, die vielen Röhren nachgesagt wird, kann ich dem Aristaios nicht attestieren, er liegt hier auf einem Niveau mit den „Transen“.

Schwanensee Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Der Kontrabass spielt hier im Verhältnis gesehen etwas zu laut auf. Trotzdem ist er klar ortbar, sowie die restlichen Teile des Orchesters. Eine riesige Bühne macht auch der Aristaios nicht mit dem HD650, für Klassik ist ein K701 sowieso besser geeignet. Durch die leichte Zurücknahme bzw. die Verbiegung der Höhen und die Rücknahme der Höhen des HD650 sind die hohen Geigentöne etwas zu leise. In der restlichen Detailauflösung sind keine Unterschiede wahrnehmbar.

Take Five Dave Brubeck

Ein Super Kunstkopfaufnahme, die mit den KHV richtig stimmig, rund klingt. Die Saxophone klingen durch die Röhre schön warm und weich. Dieses Gefühl, mit dem die Saxophone gespielt werden, spürt man förmlich. Einzelne Pianoanschläge Brubecks klingen sehr realistisch nach.

Die Bühne bleibt für mich an beiden Ausgängen so schön wie sie ist, Differenzen kann ich keine Vernehmen.

Mit der Röhre kann man das ganze Geschehen noch etwas entspannter verfolgen, als mit dem Marantz. Erwartet aber auch hier keine Welten.

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