AKG K551 – verbesserter K550 mit neuem Design oder mehr?

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Seit dem Auftreten der Beatskopfhörer hat AKG, wie einige andere Kopfhörerhersteller, angekündigt, mehr Wert auf das Design zu legen, ohne jedoch den Klang zu vernachlässigen.
Das erste Produkt dieser Entwicklung ist der K550, an dem viele User keinen Gefallen finden, zwar ist die Detailauflösung für einen Geschlossenen wirklich klasse, dafür ist die Abstimmung, sagen wir mal, ungewöhnlich, weder Badewanne, noch bassbetont, aber ebenfalls nicht höhenbetont.

Ob der K551 nun eine massentauglichere Tonalität liefert, werden wir auf der IFA feststellen können, denn dort wird er laut AKG seinen großen Auftritt haben.

Beim Aufbau setzt der Hersteller auf 50mm Treiber, die Real Image Engineering-Technologie soll gleichwohl zu einem transparenten Klang verhelfen. Die Technologie bekämpft gleichfalls die Schwäche von geschlossenen Hörern, nämlich die zumeist nicht sehr breite Bühne.

Da der K551 geschlossen ist, bewirbt AKG den in silber und weiß erhältlichen Hörer sowohl als Home als auch als mobilen Ohrenschmeichler. Um die Mobilität zu gewährleisten, ist der Kopfhörer faltbar – sehr gut.
Was mir nicht so sehr gefällt: Die Wiener haben zwar an eine Fernbedienung gedacht, dafür ist das Kabel für mobile Anwendungen zu lang, da AKG mit einem extra langen Kabel wirbt.

Genauere technische Daten wurden noch nicht veröffentlicht, aber es gibt bereits einen sehr kurzen Testbericht in einem großen Audiomagazin, wer sich das antun möchte, möge das tun – jedem das Seine.

von linearsound Veröffentlicht in News
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Onkyo stellt neues Kompaktsystem vor

Bis auf einen Phonoteil bietet das neue Kompaktsystem von Onkyo, dass CS-555, so ziemlich alles was man sich so erdenken kann: Einen CD-Spieler, einen Radiotuner(FM), sowie einen USB Port für USB Sticks(FAT32) und Geräte mit dem berühmt berüchtigtem i. Außerdem verfügt das System über einen koaxialen Digitaleingang. Der verbaute Wandler unterstützt bis zu 24Bit/192kHz. An Analogen Anschlüssen bietet das CS555 zwei  Eingange(Line bzw. Hochpegel). Bezüglich der neuen DAB+ Technik hat Onkyo glücklicherweise angekündigt, dass es eine Variante mit DAB gegen einen Aufpreis von 50€ geben wird.

An Power besitzt das Kompaktsystem 22 Watt bei 4 Ohm. Die 2 Wege Boxen verfügen über ein rückläufiges Bassreflexrohr, welches den  Boxen zu einem Tiefgang von 55 Hz verhilft. Nach oben hin ist bei 35 kHz Schluss. Wem dieser Tiefgang nicht ausreicht, der kann einen Subwoofer an den Subwoofer- Pre- Out anschließen.

Zur bequemen Bedienung liefert Onkyo zudem eine Fernbedienung mit.

Gleichwohl werden die beiden Systeme sowohl mit silbernem, als auch schwarzem, Verstärkerteil verfügbar sein.

Ein Video, indem der Hersteller das CS555 vorstellt, könnt ihr euch hier anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=bsdnyxeLwe0&feature=player_embedded

Die UVP liegt bei 449€ bzw. 499€.

Hier noch der Link zu den Produkten:

http://www.de.onkyo.com/de/produkte/cs-555dab-82708.html

http://www.de.onkyo.com/de/produkte/cs-555-82696.html

von linearsound Veröffentlicht in News

Genaue Klangbeschreibungen Aristaios

Hier findet Ihr die genauen Klangbeschreibungen zum Testbericht des Aristaios, inkusive Beispielen

Fear Linkin Park

Der ohnehin schon betonte Oberbass des HD650 wird hier noch mehr betont, sodass er mir im Vergleich zum Rest zu laut klingt. Alles klingt, bis zum Einsatz von Mike, zu voluminös. Das sorgt dafür, dass man die leichte Präzisionsschwäche des HD650 im Tiefton noch deutlicher hört. Vom mit Einsatz eines KHV genauerem Bass höre ich hier leider nichts. Die Hi Hat des Schlagzeuges wird hier etwas abgerollt, sprich sie klingt etwas weicher, entspannter. Diese Eigenschaft wird Röhren ja gerne nachgesagt, wobei man hier nicht generalisieren sollte.

Des Weiteren sind die Mitten am CD5004 etwas mehr im Vordergrund, was mir sehr gefällt. Die Verständlichkeit bleibt aber auch beim Destiny vollkommen erhalten.

Across the Line Linkin Park

Hier klingt die gedoppelte, links und rechts auf der Bühne positionierte, Stimme von Mike Shinoda noch dunkler als im Original, was der Atmosphäre gut tut. Gleichwohl hat man das Gefühl das der Ton wie bei Lautsprechern von vorne, knapp außerhalb des Kopfes kommt. Dem Kickbass verleiht der Aristaios in diesem Stück mehr Kontur, er klingt genauer, wobei er dem T70 gefährlich nahe kommt bzw. gleichzieht. Dadurch steigt der Fussmitwippfaktor, ich habe geradezu das Gefühl, mitsingen zu wollen.

Die kleine Bühne des HD650 versucht der Destiny gar nicht erst aufzublähen, was die Gewisse Intimität zur Musik aufrechterhält. Ob einem das gefällt ist Geschmackssache.

Hero Enrique Iglesias

Die gezupfte Gitarre klingt hier mit dem KHV beeindruckend echt. Einen wirklichen Unterschied zur Realität kann ich nicht feststellen.

Die Rasseln klingen ebenfalls super, es entsteht das Gefühl, jedes Korn rieseln zu hören.

Als noch eine zweite Gitarre und Streicher im Instrumental Part hinzukommen, verliert der Destiny nicht die Übersicht, alles ist auf der kleinen Bühne gut zu hören. Durch den Röhrenklirr, klingen die Streicher sehr angenehm.

Das Schlagzeug klingt bei diesem Stück klarer als bei Fear.

It’s A Hard Life Queen

Hier sind für mich weitergehend keine Unterschiede zu erlauschen, bis auf die Tatsache, dass der Tiefton auch hier etwas angehoben ist und die Bühne nicht ganz so auf einen Punkt geklatscht wirkt wie beim Marantz. Die hohen Klavieranschläge sind für meinen Geschmack etwas zu leise. Groß ist Unterschied aber nicht, es kann getrost von Nuancen gesprochen werde.

Keep Passing The Open Windows Queen

Hier legt der Destiny eine tolle Musikalität an den Tag, alles klingt wie aus einem Guss. Der Fluss der Musik, der Drive dieses Songs wird vom KHV nochmal verstärkt.

Leider verdeckt der Aristaios die leise gespielte Hi Hat, sodass man sie nur noch mit Mühe hört.

Finsternde Zeit Herbert Grönemeyer

Auch hier werden die Gitarrengriffe sehr schön wiedergegeben. Der CD5004 sorgt dafür, dass es deutlicher zu hören ist, wie das Plektrum über die Seiten schnellt, beim Destiny ist das nicht so deutlich zu erlauschen. Die Bühne ist zwar nur im Kopf und relativ klein, dafür ist sie aber sehr klar strukturiert, sodass deutlich vernehmbar, dass der Backgroundchor im Hintergrund steht, und Grönemeyer in der Stereomitte singt. Bei schnellen Passagen im Tieftonbereich, bleibt der Klang weitestgehend stabil, eine Langsamkeit, die vielen Röhren nachgesagt wird, kann ich dem Aristaios nicht attestieren, er liegt hier auf einem Niveau mit den „Transen“.

Schwanensee Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Der Kontrabass spielt hier im Verhältnis gesehen etwas zu laut auf. Trotzdem ist er klar ortbar, sowie die restlichen Teile des Orchesters. Eine riesige Bühne macht auch der Aristaios nicht mit dem HD650, für Klassik ist ein K701 sowieso besser geeignet. Durch die leichte Zurücknahme bzw. die Verbiegung der Höhen und die Rücknahme der Höhen des HD650 sind die hohen Geigentöne etwas zu leise. In der restlichen Detailauflösung sind keine Unterschiede wahrnehmbar.

Take Five Dave Brubeck

Ein Super Kunstkopfaufnahme, die mit den KHV richtig stimmig, rund klingt. Die Saxophone klingen durch die Röhre schön warm und weich. Dieses Gefühl, mit dem die Saxophone gespielt werden, spürt man förmlich. Einzelne Pianoanschläge Brubecks klingen sehr realistisch nach.

Die Bühne bleibt für mich an beiden Ausgängen so schön wie sie ist, Differenzen kann ich keine Vernehmen.

Mit der Röhre kann man das ganze Geschehen noch etwas entspannter verfolgen, als mit dem Marantz. Erwartet aber auch hier keine Welten.

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Destiny Aristaios Testbericht

Einleitung

Wie es mit den klanglichen Unterschieden zwischen Transistorkopfhörerverstärkern aussieht, habe ich  ja schon im Vergleichstest gezeigt, in der Hoffnung deutlichere Verbesserungen bei Röhrenkopfhörerverstärker zu finden, orderte ich mir also den Destiny Aristaios. Dieser ist ein Hybrid und verfügt über 2 6AK5 Röhren. An Leistung bietet er an 300Ohm 250mW, dass sollte für meinen Testhörer, den HD650 ideal sein. Beim Kauf des Aristaios direkt vom Hersteller erleichtert Ihr euer Konto um 198€.

Lieferumfang, Verpackung:

Als die nette Postbeamte vor der Tür stand und mir das Packet überreichte, war ich zunächst überrascht von der Größe der Verpackung, da schien ja was drin zu sein: ein zweiter kleinerer Karton! Ganz oben liegt eine Schnellanleitung, in der die Inbetriebnahme des Gerätes erklärt wird. Darunter liegt ein gebundenes Heftchen, welches die englische Bedienungsanleitung darstellt. (Das Heftchen erinnert mich ein bisschen an den netten kleinen Hobbyentwickler von nebenan, der jetzt seine Produkte verkaufen will, dass dürft ihr jetzt aber nicht negativ verstehen, mir ist das eher sympathisch.)

Dann finde ich den Verstärker, der in Styropor eingebettet ist, gar nicht so leicht ihn herauszubekommen. Das geht beim Stromkabel doch wesentlich leichter von der Hand.

Zum Anschluss an eure HiFi Anlage liegt ein „Premium Blue Cinchkabel“ bei.

Verarbeitung

Klang

Als ich die HD650 an den Aristaios anschloss und die erste CD einlegte, hatte ich gleich das Gefühl, eine Platte zu hören, so klang das hier teilweise. Klanglich merkt man dem Aristaios also an, dass der analog aufgebaut ist. Gerade in Verbindung mit einem Plattenspieler werden Analogfans glücklich werden, sofern sie die Nachteile des Destiny nicht weiter stören.

Tiefton: Röhrentypisch(nach dem Klischee) leicht angehoben. Im Verbund mit einem basslastigen Ohrenschmeichler kann dies teilweise etwas zu viel des Guten sein. Für einen neutralen Hörer alà K701 ist das jedoch das nahezu perfekte Mittel um das Klangbild etwas zu entspannen. Vom Tempo des Basses liegt der Destiny gefühlt leicht hinter einem Transistor wie dem Rhinelander. Ich denke aber, dass das auf die Psychoakustik zu schieben ist. Die Präzision im Tiefton verbessert sich beim HD650 etwas, jedoch nicht um Welten, wie das gerne propagiert wird.

Mitten: Wirken aufgrund der Bassanhebung etwas zurückgenommen, was sie aber eigentlich nicht sind. In Sachen Auflösung ändert sich jedoch quasi nichts für mich, was vom Co Autor bestätigt wird.

Höhen: Die Höhen sind, wie man es von einer Röhre erwartet, leicht abgerundet. Will heißen, dass der Hochton nicht mehr ganz so brillant klingt. Gleichzeitig nimmt man dem Hochton auch etwas an Aggressivität, was das Hören entspannt, so auch hier. Jedoch sind die Höhen nicht nur leicht zurückgenommen, sie klingen auch etwas anders, wer einmal eine typische Röhre gehört hat, weiß was ich meine. In Sachen Auflösung verändert sich beim Aristaios eigentlich nichts. Im Vergleich zu einem KHV mit Höhenbetonung werden so einige Details nicht so stark herausgefiltert, das herausfiltern würde aber wie schon gesagt dazu führen, dass es nach einiger Zeit nervig klingen kann.

Einige genauere Klangberichte mit Beispielen findet Ihr unter folgendem Link: https://linearsound.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=362&action=edit&message=6&postpost=v2

Probleme

Obwohl die Verarbeitung in Ordnung geht gibt es Mängel: So habe ich anfangs mit dem Aristaios Radio empfangen, dass legte sich nach einiger Zeit. Die Störgeräusche blieben jedoch stets vorhanden, wurden glücklicherweise geringer, wenn ich das Gerät anders postierte. Das (letzte) größere Problem ist, dass das Poti bis zu einem Fünftel der Lautstärke nicht gleichläufig arbeitet, der rechte Kanal ist deutlich lauter als der Linke.

Fazit

Die etwas deutlicheren Unterschiede die ich suchte, fand ich hier, die Verbesserungen blieben jedoch gering. An Veränderungen bietet der Aristaios eine Bassanhebung und eine Abrundung der Höhen, insgesamt einen analogen Klang. Mit einem basslastigen Hörer verträgt sich das leider nicht, wenn man aber einen neutralen Kopfhörer wie den K701 etwas spaßiger machen möchte, ist der Aristaios ein guter Kauf. Ansonsten würde ich mir wie generell bei Kopfhörerverstärkern den Kauf zweimal überlegen, da die Verbesserungen sehr gering sind und das Gerät über 2 Mängel verfügt: Die Störgeräusche und das Poti. Beides verdirbt bei leisem Hören den Genuss etwas.

d7100

Denon präsentiert neue Kopfhörer D7100, D600 und C400

Denon erweitert sein Kopfhörerarsenal um 3 neue Kopfhörer. Der AH C400 ist ein In Ear Kopfhörer der die BA Bauweise nutzt. Die Treiber besitzen einen Widerstand von 42Ohm. Des Weiteren ist ein Mikrofon integriert, was speziell für iPod, iPhone aber auch andere Smartphones optimiert sein soll. Mitgeliefert werden drei Verschiedene Arten von Aufsätzen, normale Silikonaufsätze, gehärtete Silikonaufsätze sowie Comply Foams. Die UVP des Herstellers liegt bei 349 Dollar.

Der Over Ear Kopfhörer AH-D600 und der AH-D7100 besitzen 50mm Treiber, die schon im alten Flaggschiff, dem D7000, eingesetzt werden. Beide haben einen Widerstand von 25 Ohm. Des Weiteren setzt Denon auf sogenannte noch dünnere Membrane, was  dazu führt, dass die Treiber weniger Masse haben und sich somit schneller bewegen können. Die Ohrpolster sind aus Leder und pentagonal(fünfeckig).

Beim Design ähneln sich beide Hörer, da viel Fiberglas eingesetzt wird und andere leichte Materialien. Der D7100 besitzt als Alleinstellungsmerkmal das vom Vorgänger bekannte Mahagoni Holz, was sehr robust sein soll.

Um Mobilität zu gewährleisten liefert der Hersteller zwei Kabel mit, eines mit 3 Metern länge und eines welches einen Meter lang ist.

Als Zubehör liegt beiden Modellen eine Stofftasche bei, die mit einem Karabinerhacken versehen ist. Der D7100 hat zudem noch einen Ständer mitgeliefert.

Der AH-D600 wird zur UVP von 499 und der AH-D7100 zum Preis von 1199 Dollar verkauft werden.

Beide Modelle gehören zu einer der 4 neuen Linien von Denon, zur Music Manic Linie. Die anderen Produktlinien heißen Urban Raver, Globe Cruiser und Exercise Freak. Insgesamt sollen noch 8 neue Modelle vorgestellt werden.

von linearsound Veröffentlicht in News
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Denon stellt neue Stereo – Einsteigerkombination PMA520AE, DCD520AE vor

Mit dem PMA 520AE und dem DCD 520AE stellt der japanische HIFI Hersteller Denon seine neue Einsteigerkombination bestehend aus CD Spieler(DCD520AE) und Verstärker(PMA520AE), die vom Marketing als Traumkombi beworben wird, vor.

Der Stereoverstärker liefert 70 Watt Leistung bei 4 Ohm, was für normale Lautstärken und Boxen mit gutem Wirkungsgrad vollkommen ausreicht, denn bei Zimmerlautstärke „ziehen“ normale Boxen meistens nichtmal ein Watt. An weiterer Ausstattung hat der Verstärker einen Kopfhörerverstärker sowie einen Phonoteil, der eine Entzerrung für MM Abtaster bietet. Des Weiteren bietet der Denon ausreichend viele Hochpegeleigänge an. Da der PMA520AE zur neuen Advanced Evolution Reihe gehört, ist die Frontplatte aus Aluminium gefertigt, sehr lobenswert wie ich finde. Genauso sieht es mit der Fernbedienung aus.
Zur Technik gibt der Hersteller an, dass die Schaltung auf dem neuen Advanced High Current Single-Push-Pull-Schaltungsprinzip beruht, diese soll einen optimalen Kompromiss zwischen Musikalität und Leistung bieten. Die kurzen Signalwege verbunden mit der Signal Level Divided Construction und der neuen Gleichrichterschaltung sollen das noch weiter fördern.
Zu haben ist das gute Stück ab Ende Mai für 249€.

Der DCD 520AE hat jetzt einen 32 Bit Wandler aus dem Hause Burr Brown integriert, gesteuert wird er vom DAC Master Clock – Meine Meinung zum 32Bit Wandler sieht so aus, dass ich 24 Bit noch ok finde, da es dort auch noch Quellmaterial gibt, bekannte Musik mit 32 Bit Auflösung kenne ich nicht wirklich. Deshalb halte ich eine solche Wandlerauflösung für unnötig.
Abspielen kann der Player WMA und MP3 Files. Gleichwohl gibt es eine Ordnernavigation und eine Pure Direct Schaltung.
Der Front haben die Japaner ebenfalls eine Aluplatte spendiert in die ein zweistelliges Display mit Dimmfunktion eingelassen ist.
Eine Fernbedienung wird es auch hier geben.
Die UVP liegt bei 249€, zu haben ist das Gerät ab Ende Mai

von linearsound Veröffentlicht in News
PC-323D

Sennheiser released Gaming Headsets PC323D und PC310 mit Dolby Technologien

Beide Headsets wurden laut Sennheiser speziell für Gaming entwickelt. Was nun einen speziell für das Gaming entwickelten Wandler inklusive Konstruktion von einem normalen Kopfhörer unterscheidet, ist mir nicht klar, weil sowohl Gaming Headset als auch Kopfhörer nun mal Schall erzeugen. Wenn ein Kopfhörer Musik neutral und schön wiedergibt, ist er auch für Gaming geeignet. Basta. Das einzige was mir in den Sinn kommt, was man für Gaming anpassen kann, ist die Abstimmung. Man kann zum einen den Tiefton anheben um so etwas Körperschall am Kopf zu simulieren und Explosionen mehr Wucht zu verleihen. Zum anderen ist es möglich, den Hochton lauter abzustimmen, dies führt dazu, dass Schritte besser zu orten sind.

Ferner sind beide Headsets offen, dass bedeutet, dass die Bühne(in diesem Fall die Spielwelt) größer wirkt. Gleichwohl gibt es so keine Dämpfung des Außenschalls, wobei es in die andere Richtung auch keine Dämpfung gibt.

Das PC323D ist mit 2 Technologien, die von Dolby entwickelt wurden, ausgestattet. Da wäre Dolby Headphone, welche 7.1 Surroundsound mithilfe von Laufzeitunterschieden simuliert. Gleiches tut auch die Dolby Pro Logic IIx Technologie. Ob man das jetzt besser oder schlechter als Stereo empfindet, ist sehr subjektiv, sodass ich euch dieses Video empfehlen kann: http://www.youtube.com/watch?v=gUrk2W_r5fc

(Erklärungen zu den Technologien sind am Ende des Artikels.)

Die offene Bauweise sowie die CircleFlex  Bauweise sollen  bei beiden Headsets dafür sorgen, dass sich alles so anpasst, dass man Stundenlang spielen kann, ohne das etwas drückt oder man schwitzt.

Das Mikrofon verfügt über eine Rauschunterdrückung, die, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, sehr gut funktioniert.

Angeschlossen wird das PC323D mit einem USB Anschluss, sodass Ihr keine spezielle Soundkarte braucht. Das PC310 wird vermutlich per 3,5 Klinke angeschlossen.

Im Laufe des Mais sollen beide Headsets zum Preis von 129€ bzw. 49€ verfügbar sein.

http://www.hifi-regler.de/heimkino/dolby-prologic-2x.php

http://de.wikipedia.org/wiki/Dolby_Headphone

T90

Beyerdynamic enthüllt T90 mit Tesla Technologie

Seit gestern besitzt der geschlossene T70 nun einen offenen Bruder, den T90. Im Vorfeld kam besonders im HiFi-Forum immer wieder der Wunsch nach jenem T90 auf, da viele User offene Kopfhörer aufgrund der weiteren/breiteren Bühne vorziehen. Des Weiteren dürfte der T90 dank der offenen Bauweise nicht mehr das Problem der Dosigkeit, welches dem T70 oft suggeriert wird, besitzen.

Der T90 besitzt die Tesla Technologie(http://www.beyerdynamic.de/innovationen/tesla-technologie.html), mit welcher laut Beyerdynamic ein so guter Wirkungsgrad(genauer gesagt ein stärkeres Magnetfeld) erreicht wird, dass die Kopfhörer selbst am iPod hervorragend klingen sollen, trotz der Impedanz von 250 Ohm.  Deshalb verbaut Beyerdynamic auch eine 3,5mm Klinkenbuchsen, ein Adapter auf 6,3mm Klinke wird jedoch mitgeliefert. Im Weiteren Zubehör befindet sich eine Tragetasche.

Was Beyerdynamic nicht erwähnt ist, ob die Treiber so wie beim T1 angeordnet sind.

Beim Klang spricht Beyerdynamik von Linearität und Analytik, gepaart mit einem „warmen Timbre“. Ohne eigene Erfahrungsberichte, bzw. Erfahrungsberichte von Forenmitgliedern lässt sich zum Klang jedoch nicht viel sagen. (leider sind Testmuster rar, doch wir bemühen uns eines zu „ergattern“.

Die Weltpremiere wird auf der High End in München erfolgen, wobei der T90 Ende Juni kaufbar sein wird. Die UVP beträgt 599€ womit er sich zwischen dem T70 und T1 einsiedelt.

Hier sind die von Beyerdynamic veröffentlichten technischen Daten:

Wandlerprinzip Dynamisch
Arbeitsprinzip Offen
Übertragungsbereich 5 Hz –   40.000 Hz
Impedanz 250 Ω
Kennschalldruckpegel 102 dB (1 mW   / 500 Hz)
Klirrfaktor < 0,05 %   (1 mW / 500 Hz)
Belastbarkeit 200 mW
Max.   Schalldruckpegel 125 dB (200   mW / 500 Hz)
Ankopplung   an das Ohr Ohrumschließend
Andrückkraft 2,8 N
Gewicht ohne   Kabel 350 g
Kabel 3 m /   einseitig zugeführt
Anschluss Vergoldeter   Stereoklinkenstecker, 3,5 mm & Adapter 6,35 mm
Zubehör Transporttasche
Mit   gespannten GrüßenEuer   Blogteamhttp://www.beyerdynamic.de/presse/pressemitteilungen/presse-detail/article/high-end-klang-zum-wohlfuehlen-1.html
New Comp

Sennheiser entwickelt IE800 und den KHV HDVD800

UPDATE: Soeben hat Sennheiser die hier geposteten News auf seiner Homepage als Pressemeldung veröffentlicht. Die Information, die hier geposteten Informationen sind soweit korrekt gewesen. Hier ist der Link zur offiziellen Pressemitteilung: http://sennheiser.de/sennheiser/home_de.nsf/root/press_releases_160412hdvd

http://sennheiser.de/sennheiser/home_de.nsf/root/press_releases_160412

Sennheiser gesellt sich nun auch zu den Herstellern von Kopfhörerverstärkern – mit dem HDVD800 werden die Wedemarker in der nächsten Zeit ihren eigenen Kopfhörerverstärker vorstellen. Des Weiteren ist die Entwicklung eines neuen High End In Ears im Gange zu sein. Vorgestellt werden diese wahrscheinlich am 3. Mai.

Der IE800 wird mit einer UVP von 599€ verkauft werden. Bis jetzt ist bekannt, dass die Kabel der IE800 im Gegensatz zu den Kontrahenten nicht austauschbar sind, weil Sennheiser der Meinung ist, dass die Kabel so stabil sind, dass sie nicht brechen werden. Mir persönlich wären austauschbare Kabel lieber, da Kabelbrüche immer mal vorkommen und ich keine 600€ wegen eines Kabelbruches ausgeben möchte. Angeschlossen werden die In Ears über einen gewinkelten, vergoldeten 3,5mm Klinkenstecker. Ausgeliefert werden die Ohrenschmeichler in einer kleinen Transporttasche, die mit einem Reißverschluss verschließbar ist. Für diese Kopfhörer verwendet Sennheiser neu entwickelte 7mm Treiber. Also setzt Sennheiser nicht wie bspw. Westone oder Ultimate Ears auf multi BA Technik. Trotzdem liefern die Treiber einen Frequenzgang von 5 Hz bis 46.500 Hz.

Offiziell verfügbar wird der IE800 im Sommer sein

Mit dem HDVD800 entwickelt Sennheiser momentan den passenden Kopfhörerverstärker zum HD800. Er wird vermutlich für eine UVP von 1500€ verfügbar sein. Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium, in welches ein Glasfenster eingelassen ist. Neben dem Glasfenster ist das Sennheiserlogo eingearbeitet. Der Verstärker basiert auf Transistortechnologie. Die Schaltungen sind alle symmetrisch aufgebaut. Des Weiteren ist ein DAC verbaut, der eine Wiedergabe mit bis zu 24Bit/192Khz unterstützt. An der Front gibt es einen Einschalter, 2 XLR Kopfhöreranschlüsse. Auf den Bildern kann man nicht genau erkennen, ob die Ausgänge an der Front 6,3mm Klinkenstecker sind. Entwickelt wurde der HDVD800 für den HD800, HD700, HD650 sowie für den HD600.

Verfügbar wird der HDVD 800 im Sommer sein.

Die symmetrischen Ausgänge könnten meiner Meinung nach darauf hindeuten, dass Sennheiser entweder demnächst einen HD800 mit XLR Steckern anbietet oder ein neues Topmodell entwickelt.

Was denkt Ihr dazu?

Mit gespannten Grüßen,

euer Blogteam

Sennheiser HD650

Der Dauerhörer – Sennheiser HD650

Die Firma Sennheiser aus der Wedemark ist einer der bekanntesten Hersteller für HiFi Produkte, speziell von Kopfhörern und Mikrofonen, so setzen beispielsweise Jean Michel Jarre, Beyonce und Peter Maffay auf Sennheiser. Das unterstreicht die Kompetenz des Herstellers sehr eindrucksvoll. Wobei auch andere Hersteller in der Lage sind, hervorragende Produkte zu entwickeln.

Doch auch im HiFi Bereich hat Sennheiser Geschichte geschrieben: Da wäre zum Einem der HD414, der erste offene Kopfhörer, der die Welt erblickte und laut Sennheiser der meistverkaufte Kopfhörer der Welt ist. Eine weitere Legende kommt ebenfalls aus dem Hause Sennheiser: Der Sänger und Dichter aus der griechischen Mythologie Orpheus. Die offizielle Benennung lautet He 90/ HE V90 . Sennheiser beauftragte seine Ingenieure damit, um jeden Preis den besten Kopfhörer, den die Welt je zu Gesicht bekommen würde, zu entwickeln. Herausgekommen ist 1991 die legendäre Kombination aus HEV 90(der Röhrenverstärker) und HE90, diese Ohrenschmeichler waren auf 300 Stück limitiert und kosteten schlanke 30000 DM. Klanglich soll er eine enorme Wucht sein.(Ich konnte ihn leider noch nie hören) Der neue HD800, der inoffizielle Nachfolger des Orpheus ist einer der wenigen Kopfhörer die ebenfalls diese Klangqualität bietet(Ein Test des HD800 ist ebenfalls geplant, wenn ich ein Testmuster bekomme) Mit dem HD25 hat Sennheiser einen DJing Kopfhörer im Programm, der von vielen DJs genutzt wird.

Am 5. Dezember 2003 releasten die Wedemarker einen Kopfhörer, der lange Zeit Sennheisers Topmodell darstellte, der Sennheiser HD650. Nachdem er nun schon 9 Jahre auf dem Markt ist und bald 10 Jahre alt wird, werde ich ihn einem Test unterziehen, der zeigen wird, inwiefern der HD650 seiner ehemaligen Rolle auch gerecht wird.

Wichtig ist zu wissen, dass es mehrere Versionen des HD650 gibt, da Sennheiser die Treiber weiter verbessert hat, ich besitze die neueste Version aus dem Jahre 2009.

Technik

Fangen wir zuerst einmal mit der Technik an, hierzu ist es zunächst einmal sinnvoll sich die technischen Daten anzusehen:

Nennimpedanz:                        300 Ohm

Andruckkraft:                           2,5 Newton

Gewicht:                                    260 Gramm

Klinkenstecker:                       6,3mm(3,5mm Adapter mitgeliefert)

Kabellänge:                              3 Meter

Wandler Prinzip:                      Dynamisch, Offen

Bauweise:                                 Ohrumschließend

Frequenzgang                         10 – 39500 Hz

Schalldruckpegel bei 1 KHz: 103 dB

Klirrfaktor bei 1 KHz:             0,05%

Soweit die Technischen Daten, die man jedoch mit Vorsicht genießen sollte. Nun zu der weiteren Technik:

Die 40mm Treiber sind paarweise handselektiert(im Bereich von +- 1 dB tolerierte) und stellen eine Weiterentwicklung der HD600 Treiber dar. Sie sind in einem offenen System eingebaut und mit einem 2 adrigen, beidseitig geführten Kabel, bestehend aus OFC, angeschlossen. Das Kabel ist löblicherweise abnehmbar bzw. steckbar, sodass ein Kabelbruch kein Problem darstellten sollte. Am Ende des Kabels ist ein 6,3mm Klinkenadapter angebracht, der vergoldet ist und einen guten Eindruck macht. Laut Sennheiser ist das Kabel aufgrund einer Kevlarverstärkung bruchsicher.

Die Nennimpedanz liegt bei 300 Ohm, was dafür sorgt, dass der Kopfhörer trotz eines guten Schalldruckpegels von 103dB nicht leicht anzutreiben ist.. 300 Milliampere möchte der Sennheiser schon haben, weshalb sich der Einsatz eines Kopfhörerverstärkers bezahlt macht. Ein potenter guter Kopfhörerausgang reicht jedoch auch aus, wobei ein Kopfhörerverstärker eine kleine Verbesserung darstellt.

 

Optik

Nun zu der Optik:

Der Kopfhörerbügel ist glänzend anthrazit lackiert, darauf prangt in weißer Schrift das Sennheiser Logo, sowie der Name der Firma, Sennheiser. Die Bügel sind verstellbar, wenn man den Hörer für größere Köpfe anpassen möchte, kommt ein schwarzes Metallband zum Vorschein, welches sich gut in den Gesamteindruck einfügt. Die Ohrmuscheln sind verstellbar und ebenfalls grau lackiert. Vor den Treibern ist, wie nicht anders zu erwarten, ein anthrazit farbiges Schutzgitter, durch welches man die Treiberkonstruktion sieht. Wer den Treiber nicht sehen möchte, dem sei folgende Modifikation nahegelegt: http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=110&thread=2622&postID=0#0 (am besten nach m00k00h’s Beiträgen suchen)

Die schwarzen Velourspolster sind austauschbar und an schwarzen Ringen befestigt, an denen auch die Schutzgitter befestigt sind.

Das schwarze Kopfhörerkabel ist beidseitig geführt und Gott sei Dank steckbar, somit heißt ein Kabelbruch, wie er häufiger auftritt, nicht, dass man den Kopfhörer entsorgen muss.

Verarbeitung:

Der Kopfhörer ist sehr hochwertig verarbeitet, nichts knarzt oder stinkt(wie beim AKG K550). Andere User sollen hingegen Probleme mit dem Knarzen haben. Einen negativen Punkt gibt es jedoch noch, dieser tritt bei einigen Sennheisermodellen auf: Das Lackproblem. Auch beim HD650 blättert der Lack trotz sanfter und ordnungsmäßiger Lagerung an einigen Stellen am Kopfband ab, hier gilt es für Sennheiser dringend nachzubessern.

Lieferumfang:

Der HD650 wird in einer silbernen Pappschachtel geliefert, in dieser steckt eine stabilere, ebenfalls silberne Transportbox. Darin liegt der HD650 sicher in Schaumstoff eingebettet.

Zum Lieferumfang gehört:

Der HD650

Ein Handbuch

Garantiebeleg bzw. Zertifikat

6,3mm auf 3,5mm Klinkenadapterkabel(vergoldet)

Klang

Sennheiser besitzt seit langer Zeit eine spezielle Firmenabstimmung, die von vielen Kopf-Hörern liebevoll als Sennheiser Teppich bezeichnet wird. Diese Abstimmung tritt vor allem bei den Sennheiserkopfhörern bis zum HD598 auf. Beim HD600/650 hat Sennheiser es geschafft, diesen Teppich größtenteils zu beseitigen, so hat man nicht mehr das Gefühl, dass sich zwischen Hörer und Bühne ein Vorhang befindet. Dieser Vorhang wird von vielen Usern als störend empfunden, weil er dafür sorgt, dass Alles etwas verwaschen klingt.

Points Of Authority Linkin Park

Dies ist ein sehr kraftvoll gesungenes Lied von Linkin Park, welches noch aus der Vorloudnesswarzeit stammt, deshalb ist hier die Dynamik zwar nicht überragend aber dennoch in Ordnung. Im Refrain hört man an den geschriehenen Stellen sehr schön, wie die Stimmbänder von Chester Bennington flattern. Das Schlagzeug wirkt in diesem Stück mit dem HD650 sehr groß, es ist quasi über die ganze hintere Bühne verteilt, trotzdem wird es ziemlich sauber dargestellt, wobei der HD650 bei einigen schnellen Passagen teilweise nicht richtig hinterherkommt. Der Gesang, die Mitten werden sehr gut wiedergegeben, hier liegt die Stärke des HD650, in der Stimmwiedergabe. Die E-Gitarren wirken leider teilweise nicht ganz klar, so als wäre eben dieser Vorhang vor den Gitarren

Hero Enrique Iglesias

Hier kann man die Akkustikgitarre sehr schön am rechten hinteren Bühnenteil orten, dahinter sitzen noch einige Streicher, vorne auf der Bühne steht der Sänger, dass alles ist mit dem HD650 feststellbar. Lieder breitet sich die Bühne weitestgehend nur im Kopf aus. Der Gesang von Iglesias wird sehr emotional übertragen, Gänzehautfeeling pur. Des Weiteren werden die mittelhohen Gitarren Töne sehr klar und deutlich wiedergegeben – ich selber spiele Gitarre und bemerke somit, dass die hohen Töne der Gitarre leicht zurückgenommen sind, genauso wie die Streicher, die sanft im Hintergrund spielen, das hat den Nachteil, dass der Kopfhörer nicht mehr so analytisch klingt. Der Vorteil liegt darin, dass man mit dieser Abstimmung stundenlang entspannt musikhören kann, was mit einem DT880 oder K701 nicht immer der Fall ist.

Finsternde Zeit Herbert Grönemeyer

Hier hört man am Anfang des Stückes sehr schön, wie die rechts und links auf der Bühne platzierten Gitarre mit einem harten Plektrum gespielt werden, das Plektrum schnellt sehr sauber über die Seiten, was bei sehr weichen Plektren leider nicht immer der Fall ist – Kompliment an die Musiker. Die Hi-Hat des Schlagzeuges ist hier für meinen Geschmack etwas zu leise, dafür kommen die restlichen Teile des Schlagzeuges sehr gut zum Vorschein. Grönemeyers Stimme wird hier, wie bei fast allen Stücken sehr natürlich dargestellt. Die Effekte sind alle hörbar und werden nicht verschluckt, wobei ein DT880 die Effekte deutlicher zu Tage fördert.

It’s A Hard Life Queen

In diesem Stück gibt es einen sehr hohen Lautstärkeunterschied zwischen den Strophen und dem Refrain, diesen stellt der HD650 genauso da, wie ich mir das wünsche. Freddy Mercurys einzigartige kraftvolle Stimme stellt der HD650 so dar, wie ich es von den Livekonzerten gewohnt bin. Die Gitarrensoli gibt der HD650 ebenfalls sehr natürlich dar, wobei ich mir einen etwas strafferen Grundton wünschen würde. Negativ ist mir aufgefallen, dass das das Piano zu weit in den Hintergrund tritt – lautstärkemässig.

Don’t Stop me Now Royal Philharmonic Orchestra

Hier hört man ganz am Anfang des Liedes, wie ein Zuschauer links im Publikum hustet. Der Drive des Stückes wird super übertragen, der Fussmitwippfaktor steigt. Was dem HD650 bei Klassik jedoch fehlt sind die brillanten Höhen, die ein DT880 bietet. Denn im Klassikbereich wirken sich die zurückgenommenen Höhen negativ aus. Das führt glücklicherweise dazu, dass ich mit dem HD650 über Stunden Symphoniekonzerte hören kann. Was dem HD650 bei Klassik ebenfalls fehlt, ein K701 aber bietet, ist eine enorm breite Bühne, beim HD650 klingt es stellenweise so, als ob das Orchester in einem kleinen Raum und nicht in einem Konzertsaal spielt. Die genaue Position der Instrumente lässt sich deshalb nur in etwa erahnen. Dafür schafft es der HD650 die Dynamik gut herüberzubringen, was dazu führt, dass es ordentlich rumst, wenn ein ganzes Orchester spielt. In Sachen Feindynamik muss sich der HD650 jedoch den anderen Beiden der “großen Drei” geschlagen geben, diese fördern kleine Lautstärkedetails noch feiner heraus.

Let it Be The Beatles

Dieses Lied hat, da ich es auf Vinyl habe, ein Grundrauschen, welches der HD650 nicht verschweigt. Das Klavier der Band ist gut zu orten, man bemerkt ebenfalls schnell, dass John Lennon rechts vor dem Klavier steht und im rechten Hintergrund der Backgroundchor steht. In der hinteren Mitte der Bühne steht das Schlagzeug, auch hier ist die Hi-Hat für meinen Geschmack zu leise. Dafür hört man sehr schön, wie sich am Anfang des Stückes Lennons Stimme im Raum ausbreitet.

Hörbücher: Die Drei Fragezeichen

Hier geht es mir größtenteils um die Verständlichkeit. Wie Ihr im Verlauf des Tests sicherlich bemerkt habt, sind die Stimmen die Stärke des HD650. Das bestätigt sich hier deutlich, man kann alle Protagonisten sehr klar und deutlich verstehen. Aufnahmefehler deckt der HD650 schonungslos auf.

Filme und Computerspiele

Filme werden vielleicht noch zum Bericht hinzugefügt, ebenso wie Computerspiele, wobei ich der Meinung bin, dass der HD650 sich aufgrund seiner leichten Grundtonbetonung auch hier gut schlägt.

Fazit:

Der HD650 ist ein guter Kopfhörer für KopfHörer die lange entspannt Musik hören möchten, ohne das Ermüdungserscheinungen auftreten. Diese entspannte Wiedergabe wird dadurch erzeugt, dass der Kopfhörer leicht zurückgenommene Höhen und einen leicht betonten Grundton besitzt. Dies hat sowohl seine Vor-als auch Nachteile hat. So ist der HD650 für Rock, Pop und Metal sehr gut geeignet. Für Klassik und Jazz ziehe ich jedoch einen AKG K701 oder DT880 vor, da diese noch präziser klingen. Die Stärken des HD650 sind in den Mitten und der Stimmwiedergabe zu finden, da kann er in Sachen Auflösung sogar einen K701 schlagen, mindestens gleichziehen. Die großen Schwächen sind der etwas unpräzise Bass, sowie die ebenfalls nicht immer schönen Höhen. Ebenfalls ein Nachteil, welcher mit Crossfeed etwas verbessert werden kann, ist die im Vergleich zu anderen Kopfhörern schwache Bühne. Aufgrund all dieser Tatsachen, sehe ich den HD650 als „Dauerhörer“ an, der jedoch den Nachteil seines deftigen Preises von 350€ besitzt. Deshalb ich euch zum Probehören rate, denn Alles was ich hier berichtet habe, ist subjektiv.

Mit wohlklingenden Grüßen

euer Blogteam